Wenn du wirklich willst, versetzt du Berge. - Alles eine Frage der Entscheidung? |
|
|
http://de.wikipedia.org/wiki/Nervenzelle
das attribut "bewusst" bedeutet im fall der entscheidung nicht, dass es auch das gegenteil gibt, sondern dient der betonung.
bewusst ist dir alles, was du weißt UND wahr ist, zum beispiel dass du eine frau bist.
bewusst machen kannst du dir dinge wie zum beispiel, dass du zwei augen, einen mund und zehn finger hast und jetzt gerade sitzt.
zum thema reaktionen der link oben, ich wollte es eigentlich selbst erklären. also klar sollte sein, dass reaktionen BIOLOGISCH sind.
es ist wichtig, dass man irgendwann lernt, dass das wort "verletzung" doppeldeutig ist. der schmerz (nur körperlich!) ist eine sache, aber es gibt eben auch die traurigkeit, die ebenso immer eine "verletzung" als ursache hat.
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
30.01.2010 12:32 |
|
|
noyée

Mitglied
 

Dabei seit: 22.12.2008
Herkunft: Aus dem Wasser
Themenstarter
 |
|
| Zitat: |
| das attribut "bewusst" bedeutet im fall der entscheidung nicht, dass es auch das gegenteil gibt, sondern dient der betonung. |
so gibt es also nur die "bewusste entscheidung" und die reaktion (BIOLOGISCH) auf etwas...? ich versuche gerade herauszufinden, was genau du sagen wolltest. und inwiefern das das thema weiterbringt.
| Zitat: |
| es ist wichtig, dass man irgendwann lernt, dass das wort "verletzung" doppeldeutig ist. der schmerz (nur körperlich!) ist eine sache, aber es gibt eben auch die traurigkeit, die ebenso immer eine "verletzung" als ursache hat. |
natürlich hast du damit recht, aber es ist eine so profane tatsache, dass es unnötig ist, das zu erwähnen. oder hast du den eindruck, ich sehe zu wenig die gefühle dabei und mit wie viel leid das ganze verbunden ist?
__________________ du trauerst.
und dann blickst du nach vorn.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von noyée: 30.01.2010 13:57.
|
|
30.01.2010 13:56 |
|
|
|
|
| Zitat: |
| natürlich hast du damit recht, aber es ist eine so profane tatsache, dass es unnötig ist, das zu erwähnen. oder hast du den eindruck, ich sehe zu wenig die gefühle dabei und mit wie viel leid das ganze verbunden ist? |
nein, den eindruck habe ich überhaupt nicht. ich denke dabei auch an empathie. tut es dir weh, wenn du dich selbst verletzt? tut es dir auch weh, wenn jemand anderes verletzt ist? für so profan halte ich dieses thema nicht. ich frage mich, ob wir (ich aber auch du) das mitleid an sich ernsthaft richtig einordnen können oder ob wir nicht manchmal einfach versuchen es zu verdrängen, weil es vielleicht manchmal angeblich peinlich ist oder so.
ich denke schon, dass es das thema weiterbringt, sobald du eingesehen hast, dass es keine unbewussten entscheidungen gibt, von denen du ja geschrieben hattest. natürlich gibt es das, was du ein paar posts zuvor erwähnt hast, aber ich halte es für enorm wichtig, es auch korrekt zu benennen. wenn wir herausgefunden haben, wie man das nennen könnte, (sicher gibt es außer bewussten entscheidungen nicht nur noch reaktionen) dann sind wir bestimmt weiter.
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
01.02.2010 11:08 |
|
|
|
|
es gäbe da zum beispiel noch die intuition.
also, einer entscheidung geht ja immer ein wille voraus. allzuoft schließt man auch kompromisse, da wird der eigentliche wille dann nur halbherzig berücksichtigt.
ich habe nachgedacht und ich denke, ich glaube jetzt an wiederkehrende chancen. angenommen man hat etwas, das man gern schaffen wollte, nicht geschafft. dann würde ich nicht mehr zurückschauen und hin und her analysieren um irgendwas daraus zu lernen. ich glaube daran, dass dieselbe chance unendlich oft wieder kommt.
entscheidungen können doch in wirklichkeit nur wenig beeinflussen. es sind die äußeren umstände, die wichtig sind. und man kann auch nicht immer alles wollen. man kann sich aber nur entscheiden, wenn man auch will - nicht die entscheidung, das wäre erzwungen und aufgesetzt, sondern und darum geht es ja - die sache, über die man während der entscheidungfindung nachdenkt.
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
03.02.2010 10:17 |
|
|
roteGräfin

Gesperrter User
Dabei seit: 30.01.2010
Herkunft: NRW
 |
|
| Wenn du wirklich willst, versetzt du Berge. |
 |
"Es gibt keinen freien Willen" habe ich gelesen und den Satz erst einmal sacken lassen.
Ich bring hier jetzt einmal ganz bewusst eine weitere Dimension mit ins Spiel, mit dem ich mich allerdings schon seit mehr als 40 Jahren herumschlage.
Es gibt den Tod und weil ich zu viele jüngere Brüder durch ihn verloren habe, liege ich regelmäßig mit ihm im Glintsch so bald er mal wieder direkt in mein Gesichtsfeld tritt.
Es gibt also die Liebe zum Tod und die Liebe zum Leben vgl. Erich Fromm: "Die Seele des Menschen und ihre Fähigkeit zum Guten und Bösen."
Ich glaube schon, dass es eine Entscheidung gibt und zwar die Entscheidung für das Leben und für meine Zufriedenheit. Da ich selber höchst unzufrieden bin mit der Tatsache, was sich Menschen gegenüber alles an kleinen und großen Bösartigkeiten antun können, habe ich mich vor Jahren entschlossen in keinen Himmel kommen zu wollen, von dem ich weiß, dass es eine Hölle gibt.
So habe ich einfach gelernt, wie wir Menschen uns selber die Hölle bereiten können. Dies zeige ich dann schonungslos auf. Was mir ziemlich viel Ärger eingehandelt hat und ich mir zuletzt selber die Diagnose "Borderline" verpasst habe. Früher war es "reaktive Depression". Vor kurzem sagte mir eine Bekannte: Posttraumatische Belastungsstörung"
Mir ist es inzwischen egal, wie heute das Kind genannt wird. Mir ist es aber nicht egal, dass ich in all den Jahren nicht den Zusammenhang genannt bekommen habe und mir keiner immer wieder wie einem lahmen Esel beigebracht hat, dass niemand auf dieser Welt verdammt ist und Erlösung besser geschehen kann, wenn ich selber nicht mit in die Grube der tiefsten Verzweiflung stürze sondern mich lediglich nicht dagegen wehre und diesem tiefen Verwandlungsprozess einfach nur zustimme und daran glaube, das danach schon wieder ein neuer Tag kommt.
Undwirtanzen Du kennst den Teufelskreis meiner Ansicht nach aus dem FF. Ich wünsche Dir nur die Einsicht, dass Du das Schlimme, was Du da erlebst schon einmal erlebt hast und jetzt aus deinem eigenen Unterbewusstsein, wie aus dem der vieler anderer Menschen in Deine Bewusstsein kommt. Es ist ein böser Traum. Der einen sensiblen Menschen nicht kalt lässt. Je bewusster Du Dich für Deine eigene Heilung entscheidest, desto mehr tust Du für den Frieden in dieser Welt und der Heilung der Menschen.
Ich glaube zu wissen, dass Du mitten in einem Prozess steckst, in dem Du nur noch ja sagen kannst und auf das Licht in Dir einfach vertraust.
Eine sehr sehr wertvolle Zeit und eine sehr schwere Zeit für Dich. Hier versetzt der Glaube daran einfach Berge, dass es einfach nicht immer so bleibt und bleiben muss. Entgegen allem derzeitigen Erleben.
Der Mensch hat regelmäßig neu die Entscheidung, sich gegen das aufzubäumen, was ihm gerade geschieht oder es geschehen zulassen und zu beobachten was geschieht. Aus beiden Verhaltensweisen kann etwas gelernt werden und zu einem erfüllteren Leben zu kommen.
Hier gibt es einen Link http://video.google.com/videoplay?docid=...0993&hl=de#</a> wie die bessere Beobachtung eingeübt werden kann.
So gibt es für mich keine angelernte Hilflosigkeit. Wir werden hilflos geboren und brauchen Hilfe um erwachsen zu werden. Was aber erlernt wird und wurde, wie mit dieser Hilflosigkeit umgegangen wurde und welche Wertungen wir damit verknüpft haben. Diese Wertungen oder besser Abwertungen können erkannt werden und bilden meist die unüberwindlichen Berge zu einer menschlicheren Welt.
__________________ Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens
|
|
03.02.2010 17:06 |
|
|
|
|
| RE: Wenn du wirklich willst, versetzt du Berge. |
 |
| Zitat: |
Original von roteGräfin
Ich glaube schon, dass es eine Entscheidung gibt und zwar die Entscheidung für das Leben und für meine Zufriedenheit.
Der Mensch hat regelmäßig neu die Entscheidung, sich gegen das aufzubäumen, was ihm gerade geschieht oder es geschehen zulassen und zu beobachten was geschieht. Aus beiden Verhaltensweisen kann etwas gelernt werden und zu einem erfüllteren Leben zu kommen.
|
das glaube ich persönlich nicht. ich denke erstmal, dass leben und zufriedenheit abstrakte dinge sind, die nicht in den möglichkeitsbereich von entscheidungen fallen. man kann sich für materielle dinge entscheiden. zum beispiel: trinke ich ein glas wasser oder lieber ein glas milch? aber man kann nicht ernsthaft vor der wahl zwischen glück und unglück stehen. das geht nicht, glaube ich. und über das leben und den tod haben wir, glaube ich, auch nicht soo viel macht.
ich glaube auch nicht, dass man sich entscheiden kann, wie man (spontan!) mit dem umgeht, was einem geschieht. eine entscheidung ist immer eine bewusste sache, die ein wenig zeit braucht. für die anderen dinge gibt es reaktionen, reflexe, die intuition,... und das mit dem daraus lernen - da bin ich inzwischen sehr, sehr skeptisch.
du sagst außerdem, dass es keinen freien wille gibt, roteGräfin. an den glaube ich. ich habe auch schon von der ein oder anderen theorie gelesen und das mag im ersten moment beeindruckend klingen. letztendlich glaube ich aber einfach daran, dass wir menschen einen freien wille haben.
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
04.02.2010 12:22 |
|
|
roteGräfin

Gesperrter User
Dabei seit: 30.01.2010
Herkunft: NRW
 |
|
| RE: Wenn du wirklich willst, versetzt du Berge. |
 |
| Zitat: |
Original von slim shady
das glaube ich persönlich nicht. ich denke erstmal, dass leben und zufriedenheit abstrakte dinge sind, die nicht in den möglichkeitsbereich von entscheidungen fallen. |
Ja dann lässt Du es einfach bleiben. Ich weiß allerdings nicht was daran abstrakt ist, dass ich hier lesen kann, was Du gerade geschrieben hast.
Zufriedenheit ist ein Gefühl, was einfach aufsteigt und da ist. Was aber nicht festzuhalten ist sondern auch wieder verfliegt wie eine Wolke am Himmel. Trotzdem weiß jeder dass es die Sonne und einen blauen Himmel gibt. Aber wenn für Dich Zufriedenheit eine abstrakte Sache ist, dann hast Du noch nicht viele Menschen erlebt, die es waren. Dann weißt Du auch nicht wie man sich dafür entscheiden kann. Aber vielleicht hilft Dir mehr der Satz, dass Du Dich den ganzen Tag ärgern darfst,
aber nicht dazu verpflichtet bist.
| Zitat: |
| man kann sich für materielle dinge entscheiden. zum beispiel: trinke ich ein glas wasser oder lieber ein glas milch? aber man kann nicht ernsthaft vor der wahl zwischen glück und unglück stehen. das geht nicht, glaube ich. und über das leben und den tod haben wir, glaube ich, auch nicht soo viel macht. |
Ich habe mal einer Fünfjährigen gesagt, der ich jeden Abend gewünscht habe, das sie morgen wieder ein bisschen glücklicher ist als heute und sie mich sehr skeptisch anschaute.Wir mussten uns am nächsten Tag verabschieden. Man kann auch traurig und glücklich sein. Sie wurde unter und mit lauter Lügen erzogen.
| Zitat: |
| ich glaube auch nicht, dass man sich entscheiden kann, wie man (spontan!) mit dem umgeht, was einem geschieht. eine entscheidung ist immer eine bewusste sache, die ein wenig zeit braucht. für die anderen dinge gibt es reaktionen, reflexe, die intuition,... und das mit dem daraus lernen - da bin ich inzwischen sehr, sehr skeptisch. |
Spontanität kann nicht bewusst hervorgerufen werden. Aber wenn Du Deiner Spontanität mehr folgst als Deinen Gedanken mit denen Du erst mal alle wenn und aber durchdenkst kommst Du auf die Dauer zu einem erfüllteren Leben. Hast aber möglicherweise mehr Widerstände, die von außen auf Dich zu kommen, zu bewältigen. Du kannst Dich immer mehr für Deine Spontanität entscheiden. Ein sehr guter Weg raus aus der Sackgasse der Gedankenberge und Ängste zu kommen.
Du wirst feststellen, dass Dir eine Menge Leute entgegen stehen und Dir vorhalten und drohen: "Du, du das darfst Du nicht." Du kannst daraus lernen, das es wichtiger ist dass Du mit Dir zufrieden bist, als der momentane Widerstand der Dir begegnet.
| Zitat: |
| du sagst außerdem, dass es keinen freien wille gibt, roteGräfin. an den glaube ich. ich habe auch schon von der ein oder anderen theorie gelesen und das mag im ersten moment beeindruckend klingen. letztendlich glaube ich aber einfach daran, dass wir menschen einen freien wille haben. |
Das ist sehr schön, wenn Du daran glaubst aber oben ganz entschieden ablehnst, dass es eine Entscheidung gibt. Da scheint mir ein unaufgelöster Widerspruch zu sein.
__________________ Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens
|
|
04.02.2010 15:19 |
|
|
|
|
@roteGräfin:
was heißt, du weißt nicht, was daran abstrakt ist, dass du lesen kannst, was ich geschrieben habe? ich sagte, glück ist abstrakt. nicht, was ich schreibe.
was hat pflichtgefühl mit entscheidungen zu tun? wenn ich etwas tue, was ich darf oder etwas tue, wozu ich verpflichtet bin, dann habe ich mich nicht unbedingt dafür entschieden. man kann rebellieren gegen pflichten. man kann auch gründlich darüber nachdenken und sich aus der vernunft heraus dazu entscheiden, bestimmte erwartungen nicht zu erfüllen. je nachdem.
ja, man kann traurig und glücklich sein, aber nicht gleichzeitig. es kann überlappen. wenn man zum beispiel depressiv ist, wenn man allein ist, dann rausgeht und mit anderen spaß hat, kann es sein, dass das kein echtes glück ist, sondern nur eine kurze, oberflächliche ablenkung.
spontaneität kann schon bewusst hervorgerufen werden. dafür gibt es ja autogenes training und co. und stpontaneität hat auch nicht unbedingt mit entscheidungen zu tun. wenn man etwas spontan tut, hat man sich eigentlich nicht zwangsläufig auch dazu entschieden, oder?
alle wenn und aber durchzukauen hingegen, da wirds wärmer, das tut man um eine entscheidung treffen zu können - mal mehr mal weniger.
du meinst, da sei bei mir ein unaufgelöster widerspruch? wo nochmal? um wirklich entscheiden zu können, braucht man doch einen freien wille! was meinst du mit, ich lehne ab, dass es eine entscheidung gibt? was meinst du hier mit einer entscheidung?
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
04.02.2010 16:29 |
|
|
roteGräfin

Gesperrter User
Dabei seit: 30.01.2010
Herkunft: NRW
 |
|
Hallo slim shady
Es ist Deine Entscheidung: Das Glas halb voll oder halbleer zu sehen
Es ist Deine Entscheidung das Leben als abstrakt anzusehen und die Zufriedenheit auch.
Das sind allerdings Entscheidungen, die ich nicht mit Dir teile und die ich konsequent ablehne, weil sie ins Unglück führen.
Ich habe vor Jahren ganz bewusst eine Entscheidung gefällt, nicht in die Entwicklungshilfe zu gehen, weil ich dort gesehen haben, dass es dort Menschen gibt, die arm und glücklich sein können. Ich war nicht glücklich und wusste auch nicht wie man es wird. Ich habe aber seit dem enorm viele Hinweise bekommen und gelernt: "Das Glück liegt pfennigweise auf der Straße, nur die meisten Leute sind zu faul sich zu bücken."
Ob Du jetzt Glück schreibst und vorher Zufriedenheit geschrieben hast führt auch nicht zur Klärung was Du eigentlich meinst. Das Du hier schreibst ist ein lebendiger Prozess der zum Leben dazugehört also ganz real.
Wie Du schon kann richtig schreibst es sind viele Ansichten möglich für welche Du Dich entscheidest. Ich kann beides traurig und glücklich sein. Aber das liegt wohl daran, dass ich älter bin und die traurigen Dinge in meinem leben nicht vergessen will um sie nicht noch einmal zu wiederholen.
Ich fürchte ich habe Deinen ersten Satz missverstanden und so ergab sich daraus ein Widerspruch. Leben und Zufriedenheit sind eben nicht abstrakt sondern sehr sehr real. Mit einem zufriedenem Menschen kann ich oft nichts anfangen und bei einem unzufriedenen Menschen interessiert mich wie und was ich anstellen kann damit er Zufriedenheit erreicht.
Verstehe ich Dich richtig, wenn Du von man schreibst, dass Du dann Dich selber meinst?
__________________ Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens
|
|
04.02.2010 17:06 |
|
|
|
|
wenn ich konkret mich selbst meine, benutze ich auch das erste pronom (ich). abstrakt heißt nicht unwirklich. http://hegelwerkstatt.de/index.php/Abstrakt_und_konkret
ich bleibe dabei, glück ist abstrakt. und also nicht teilbar. wir beide haben offensichtlich ein sehr unterschiedliches verständnis vom glück. ich denke, dass es nicht teilbar ist. es ist immer voll und ganz, eben abstrakt. man kann natürlich ein bisschen glücklich sein und an anderer stelle der glücklichste mensch der welt. trotzdem ist man glücklich, das ist entscheidend. ein bisschen glück oder viel glück, egal, es ist immer glück.
du meintest, ich schreibe also lebe ich und deshalb ist leben nicht abstrakt - weil ich schreibe?
es ging aber doch um die entscheidung.
schreiben, trinken, gehen - konkrete teile des lebens, ja, aber leben ist so viel mehr. es hat einen abstrakten kern und für etwas abstraktes kann man sich nicht entscheiden. beispiel: ich behaupte, mich in einen fisch verwandeln zu können - das wäre abstrakt. kein mensch könnte sich dafür entscheiden, es wirklich zu tun. man könnte, aber es ist selbstbetrug, es klappt nicht.
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
04.02.2010 19:06 |
|
|
roteGräfin

Gesperrter User
Dabei seit: 30.01.2010
Herkunft: NRW
 |
|
Ja und damit unterliegst Du schon einem gewaltigen und sehr wesentlichen Irrtum. Du abstrahierst Dein Denken von Deinem eigentlich Sein. Wer denkt denn und wer hat hier gewisse Gedanken übernommen und warum?
| Zitat: |
| ich bleibe dabei, glück ist abstrakt. und also nicht teilbar. wir beide haben offensichtlich ein sehr unterschiedliches verständnis vom glück. ich denke, dass es nicht teilbar ist. es ist immer voll und ganz, eben abstrakt. man kann natürlich ein bisschen glücklich sein und an anderer stelle der glücklichste mensch der welt. trotzdem ist man glücklich, das ist entscheidend. ein bisschen glück oder viel glück, egal, es ist immer glück. du meintest, ich schreibe also lebe ich und deshalb ist leben nicht abstrakt - weil ich schreibe? |
Dann tust Du mir sehr sehr Leid, dann hat Du noch nie Glück erfahren. Denn wenn Du es erfahren hättest, dann wüßtest Du das Du es nicht festhalten kannst, dass es aber immer dann wieder kommt, wenn Du es gar nicht erwartest. Es ist also nicht herstellbar wie ein Auto, Haus oder Stuhl etc. Aber es ist sehr real da, Du brauchst es nur zu zu lassen.
| Zitat: |
| es ging aber doch um die entscheidung. |
Ja ganz genau um die Entscheidung, ob Du hier Glück zerreden und analisieren möchtest und damit zum Verschwinden bringst oder ob Du es gelten läßt und für jeden Menschen als erstrebenswert hältst.
| Zitat: |
| schreiben, trinken, gehen - konkrete teile des lebens, ja, aber leben ist so viel mehr. es hat einen abstrakten kern und für etwas abstraktes kann man sich nicht entscheiden. beispiel: ich behaupte, mich in einen fisch verwandeln zu können - das wäre abstrakt. kein mensch könnte sich dafür entscheiden, es wirklich zu tun. man könnte, aber es ist selbstbetrug, es klappt nicht. |
Stimmt Leben ist die Gesamtheit Deiner Funktionen. Dein Schicksal in dass Du hineingeboren bist und das zu bewältigen Dir als Aufgabe gegeben ist. Auch hier gilt es eine klare Entscheidung zu treffen sagst Du dazu ja oder zerfieselst Du es lieber in tausend Einzelteile und siehst vor lauter Bäume den Wald nicht mehr.
Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben.
__________________ Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens
|
|
05.02.2010 10:39 |
|
|
|
|
ich denke, man sollte, ungeachtet dessen, dass es das leben und das glück tatsächlich gibt, darüber reden können.
dass man es nicht herstellen kann wie ein auto ist auch ein indiz für seinen abstrakten charakter.
folgendes: ich persönlich denke, dass es hier im forum kein glück gibt, was wir hier einander antworten, ist meiner meinung nach abseits davon.
also, roteGräfin, zitiere bitte nicht meinen kompletten letzten beitrag zwischen dem, was du sagen möchtest so komisch hinein, das passt nicht ganz. du hast geschrieben, dass ich mein denkenvon meinem eigentlichen sein abstrahiere. ok, aber einen bezug zum zitat sehe ich nicht. was soll der wesentliche irrtum sein, dass ich das wort "ich" benutze, wenn ich von mir persönlich rede?
es ist doch so, dass, eben weil glück eine abstrakte sache ist, ich es garnicht zum verschwinden bringen kann, da könnte ich noch 20 jahre lang hin und her diskutieren. das glück gäbe es immernoch.
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
05.02.2010 12:32 |
|
|
roteGräfin

Gesperrter User
Dabei seit: 30.01.2010
Herkunft: NRW
 |
|
| Zitat: |
| Original von slim shady ich denke, man sollte, ungeachtet dessen, dass es das leben und das glück tatsächlich gibt, darüber reden können. dass man es nicht herstellen kann wie ein auto ist auch ein indiz für seinen abstrakten charakter |
.
Das verstehe ich nicht. Warum und wieso versuchst Du etwas was es gibt zu abstrahieren? Ich weiß z.B.
Geteilte Freude ist doppelte Freude.
und
Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Also habe ich doch lediglich die Entscheidung was will ich vermehren und was vermindern.
| Zitat: |
| folgendes: ich persönlich denke, dass es hier im forum kein glück gibt, was wir hier einander antworten, ist meiner meinung nach abseits davon. also, roteGräfin, zitiere bitte nicht meinen kompletten letzten beitrag zwischen dem, was du sagen möchtest so komisch hinein, das passt nicht ganz. |
Da kommt es schon darauf an, was Du unter Glück verstehst, dass Du es hier nicht findest. Es bleibt auch die Frage warum schreibst Du dann hier, wenn Du weißt, das es hier kein Glück gibt. Was suchst Du dann hier für Dich?
Ich werde Dir ganz einfach so antworten, wie ich es für richtig halte. Aber es interessiert mich schon, warum Du wünschst, dass ich es anders mache und was stört Dich an meiner derzeitigen Form?
| Zitat: |
| du hast geschrieben, dass ich mein denkenvon meinem eigentlichen sein abstrahiere. ok, aber einen bezug zum zitat sehe ich nicht. was soll der wesentliche irrtum sein, dass ich das wort "ich" benutze, wenn ich von mir persönlich rede? |
Nein Du hast das Wort man so häufig benutzt und deswegen habe ich nachgefragt. Ich schreibe nicht gerne so verwaschen allgemein. Das finde ich bloß doof.
| Zitat: |
| es ist doch so, dass, eben weil glück eine abstrakte sache ist, ich es garnicht zum verschwinden bringen kann, da könnte ich noch 20 jahre lang hin und her diskutieren. das glück gäbe es immernoch. |
Das ist doch prima das Du Glück nicht abstrahieren kannst. Wie so versuchst Du es dann?
__________________ Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens
|
|
05.02.2010 17:09 |
|
|
|
|
was meinst du eigentlich mit "abstrahieren"?
an deiner form hat mich gestört, dass du sozusagen, was ich schreibe als plattform benutzt für deine eigene meinung. so als wäre ich ganz leicht durchschaubar und würde jetzt dringend deine hilfe brauchen um klarer denken zu können. ich fühle mich dann überrumpelt und nicht als gleichwertiger gesprächspartner betrachtet. vor allem dann, wenn man meine kritik ignoriert wo ich auf kritik eingehe.
| Zitat: |
| Geteilte Freude ist doppelte Freude. Geteiltes Leid ist halbes Leid. |
das sind doch nur sprichworte. man kann freude nicht verdoppeln, wobei freude nicht gleich glück ist. freude ist schon konkreter.
die frage, was ich hier will, wenn ich nicht glück und hilfe usw. suche, muss ich mir immer wieder gefallen lassen, aber ok. mal was ganz anderes, was suchst du überhaupt hier?
ich denke, du schreibst auch nicht viel konkreter als ich.
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
08.02.2010 12:21 |
|
|
roteGräfin

Gesperrter User
Dabei seit: 30.01.2010
Herkunft: NRW
 |
|
| Zitat: |
| Abstrakt: Kommt laut Duden Herkunftswörterbuch von lat. abs-trahere: abziehen, wegziehen. Etwas Abstraktes ist also etwas, von dem etwas weggelassen wurde. In der Umgangssprache wird es dabei meist verwandt im Sinne von: das Sinnliche ist weggelassen worden, man kann sich also weniger darunter vorstellen. Umgedreht wird konkret als Gegensatz zu abstrakt verwendet, im Sinne von "anschaulich, greifbar, gegenständlich". Es kommt laut Duden Herkunftswörterbuch von lat. concretus: zusammenwachsen, verdichtet. |
Hallo slim shady
Das stand unter anderem in dem Link, den Du hier angegeben hast. Ich bin davon ausgegangen dass Du ihn auch gelesen hast.
| Zitat: |
| Original von slim shady was meinst du eigentlich mit "abstrahieren"? an deiner form hat mich gestört, dass du sozusagen, was ich schreibe als plattform benutzt für deine eigene meinung. so als wäre ich ganz leicht durchschaubar und würde jetzt dringend deine hilfe brauchen um klarer denken zu können. ich fühle mich dann überrumpelt und nicht als gleichwertiger gesprächspartner betrachtet. vor allem dann, wenn man meine kritik ignoriert wo ich auf kritik eingehe. |
Du kannst ja noch einmal Deine Kritik wiederholen, auf die ich versäumt habe einzugehen. Du kannst aber auch erst einmal mit dem zufrieden sein, was Du gerade bekommst. Das Du Dich entwertet fühlst ist nicht mein Problem und nicht meine Absicht. Das hat wohl etwas mit Deinem Wertsystem zu tun, was ich nicht kenne.
| Zitat: |
| Zitat: |
| Geteilte Freude ist doppelte Freude. Geteiltes Leid ist halbes Leid. |
das sind doch nur sprichworte. man kann freude nicht verdoppeln, wobei freude nicht gleich glück ist. freude ist schon konkreter. |
Dann erzähl mir doch einmal von Deiner Freude.
| Zitat: |
| die frage, was ich hier will, wenn ich nicht glück und hilfe usw. suche, muss ich mir immer wieder gefallen lassen, aber ok. mal was ganz anderes, was suchst du überhaupt hier? |
Ich will Dir antworten.
| Zitat: |
| ich denke, du schreibst auch nicht viel konkreter als ich. |
Und ich denke, Du bist Weltmeisterin in dem Spiel sich selber und andere unglücklich zu halten.
__________________ Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens
|
|
08.02.2010 20:56 |
|
|
|
|
deine letzte antwort finde ich extrem schwammig.
dann erzähl mir doch von deiner freude, ich will dir antworten, blabla.
meine kritik war, dass du mich zitierst und dann nicht direkt darauf antwortest, sondern vielmehr ausweichst. du selbst schreibst immer weniger. vom eigentlichen thema, der entscheidung, ist nichts mehr da. mich stört das, denn ich möchte lieber über eine bestimmte sache vernünftig diskutieren, als meine person zu rechtfertigen und mich glücklich machen zu lassen von fremden leuten.
edit: was abstrahieren heißt, weiß ich eigentlich, es war mir nur unklar, was du in dem zusammenhang damit meinst.
"[1] auf das Begriffliche zurückführen, das Allgemeine im Einzelnen erkennen und von ihm abheben, verallgemeinern, zum Begriff erheben
[2] von etwas absehen"
http://de.wiktionary.org/wiki/abstrahieren
ein synonym dafür ist verallgemeinern. ich habe bisher die entscheidung, das leben und das glück verallgemeinert. aber nicht mein denken. ich wollte wissen, was du damit meinst und ob es sich überhaupt lohnt, darauf einzugehen...
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von slim shady: 09.02.2010 12:46.
|
|
09.02.2010 12:40 |
|
|
noyée

Mitglied
 

Dabei seit: 22.12.2008
Herkunft: Aus dem Wasser
Themenstarter
 |
|
zu dem thema gibt es nur meinungen und keine ist richtiger oder falscher als eine andere. ich fand euren austausch interessant, kann dazu aber gerade nichts schreiben. ich schreibe nur nochmal, um das thema für mcih abzuschließen. weitere kommentare lese ich, wenn cih das nächste mal hier bin, klar. gedanken interessieren mich dazu immer. aber meine meinung steht für mich so weit - für mich!
meine meinung so weit - auf psychische erkrankungen bezogen: ich denke, man macht es sich oft zu einfach mit den worten "ich kann nicht anders". es ist für mich wichtig, verantwortung für das eigene handeln bzw. nicht-handeln zu übernehmen. sei es nun, ob man sich verletzt oder nicht, ob man skills durcharbeitet, ob man stabilisierungsübungen einsetzt oder zur therapie geht und an sich arbeitet. das sind alles dinge, die man tun kann, für die man sich entscheiden kann. meine erfahrung ist, dass man oft auch nicht will, sekundärer krankheitsgewinn. stabilisierungsübungen und skills klappen bei mir immer dann nicht, wenn ich eigentlich gar keine besserung will. ja, manchmal will ich in der krankheit bleiben, weil sie eben einen zweck erfüllt, der eine zeit lang zum überleben notwendig war.
jede entscheidung ist legitim, es ist für mich nur wichtig, verantwortung zu übernehmen. gibt man diese ab, fügt man sich passiv als opfer der krankheit, besiegelt man selbst sein schicksal. es geht oft auch anders - nicht immer, natürlich. aber ich denke, weit öfter, als einem - mir - bewusst ist.
das ist meine meinung und acuh meine entscheidung zu dem thema: nein, ich bin nicht das opfer meiner krankheit. ich kann nicht sofort alles tun und wollen, nicht sofort gesund sein, aber ich kann immer viele kleine dinge tun. ich habe glück, weil ich tolle therapeuten an meiner seite hatte und habe, die mich ermutigt und mir auch manchmal in den arsch getreten haben ("jetzt übernehmen sie mal endlich verantwortung für ihr handeln!", "bei ihnen ist eine entscheidung fällig. was w o l l e n sie?"). für mich ist diese meinung und einstellung wichtig. sie macht mich zu einer aktiven person, die etwas tun kann und nicht ausgeliefert ist. das ist für mich der schlüssel zu meiner genesung: mich entscheiden zu können, ob ich in der krankheit bleibe, oder dagegen angehe. manchmal geht etwas noch nicht, vieles braucht zeit und zwischendurch hänge ich einfach durch, weil ich keinen bock mehr habe. aber alles in allem bin ich für mich verantwortlich, für mein handeln, für meine entscheidungen. und wenn ich merke, dass ich in einer phase spontan destruktiv reagiert habe, liegt es an mir, verantwortung dafür zu übernehmen und dafür zu sorgen, dass das nicht nocheinmal geschieht.
ich bin kein opfer meiner krankheit und auch nicht machtlos. aber das habe ich mir erarbeitet, in vielen jahren therapie. das ist mein standpunkt, der aktuell für mich wichtig ist. für mich.
__________________ du trauerst.
und dann blickst du nach vorn.
|
|
10.02.2010 03:58 |
|
|
roteGräfin

Gesperrter User
Dabei seit: 30.01.2010
Herkunft: NRW
 |
|
| Zitat: |
| Original von slim shady deine letzte antwort finde ich extrem schwammig. |
Ja vermutlich, weil Du in einem linearen Denken verhaftet bist und Dich eben nicht in einem zirkulären Leben und Denken auskennst.
| Zitat: |
| dann erzähl mir doch von deiner freude, ich will dir antworten, blabla. |
Ja meiner Güte musst Du ja nicht, wenn Du keine Freude verspürst und noch nie verspürt hast. Das tut mir dann aber auch herzlich leid für Dich.
Du hast Di gerade dafür entschieden, was ich schreibe als blabla ui bezeichnen. Das werte ich als enorm kränkend und beleidigend. Ganz offensichtlich ist Dir an meiner Antwort nichts gelegen. Mittlerweile kann ich mit einer solchen unverschämten Abwertung leben. Früher wäre es ein Grund für wochen- oder tagelanges Unglücklich sein gewesen. Für noch sensiblere der letzte Anlass sich umzubringen. Du hast also die Entscheidung was für ein Mensch Du in diesem Irrgarten von Welt sein willst.
| Zitat: |
| meine kritik war, dass du mich zitierst und dann nicht direkt darauf antwortest, sondern vielmehr ausweichst. du selbst schreibst immer weniger. vom eigentlichen thema, der entscheidung, ist nichts mehr da. |
Da ich mich für das Leben entschieden habe, wie es ist, sehe ich von mir aus keine Notwendigkeit, da noch mehr zu zu schreiben. Ich bin mit ziemlich allen Lebenslügen aufgewachsen, die es so gibt. Deswegen lautet meine wichtigste Entscheidung, dass ich mich so ernst nehme, wie ich bin. Wenn ich den Kernpunkt Deiner Frage nicht getroffen und somit auch nicht beantwortet habe, dann habe ich Dich ganz einfach nicht verstanden. Wenn es Dir wichtig ist, wirst Du Deine Kritik wiederholen und dann hast Du Dich dafür entschieden und Dich dafür eingesetzt, dass Du ernst genommen wirst.
| Zitat: |
| mich stört das, denn ich möchte lieber über eine bestimmte sache vernünftig diskutieren, als meine person zu rechtfertigen und mich glücklich machen zu lassen von fremden leuten. |
Wenn Glück abstrakt ist, dann ist eine Entscheidung ebenso abstrakt und ich kann Dir beim besten Willen keine Antwort darauf geben, wenn ich die Alternativen nicht kenne zwischen denen Du Dich entscheiden willst oder meinst zu müssen.
Wenn Du unglücklich sein und bleiben willst, ist das Deine Entscheidung. Dazu brauchst Du ja wohl nicht meine Erlaubnis. Ich kann Dir noch einen Tipp geben, wie Du garantiert unglücklich bleibst. Lege immer dem mehr Gewicht bei was nicht da ist.
| Zitat: |
| edit: was abstrahieren heißt, weiß ich eigentlich, es war mir nur unklar, was du in dem zusammenhang damit meinst. "[1] auf das Begriffliche zurückführen, das Allgemeine im Einzelnen erkennen und von ihm abheben, verallgemeinern, zum Begriff erheben [2] von etwas absehen" http://de.wiktionary.org/wiki/abstrahieren |
Ich hatte mir den Link durchgelesen und fand das sehr logisch und schlüssig was da stand. Deswegen bin ich davon ausgegangen, das Du es auch als Grundlage unserer Diskussion nimmst. Anscheinend habe ich mich da getäuscht.
Ich habe nur vor ein paar Jahren erst richtig festgestellt, dass ich mich immer angestrengt habe nicht da zu sein. Das hat mich sehr viel Unglück eingebracht. Eine Anstrengung, die ich nicht mehr unternehme. Was heute umgekehrt viele Leute ärgert. Das ist die Entscheidung, die ich für mich gefällt habe, weil ich leben will.
| Zitat: |
| ein synonym dafür ist verallgemeinern. ich habe bisher die entscheidung, das leben und das glück verallgemeinert. aber nicht mein denken. ich wollte wissen, was du damit meinst und ob es sich überhaupt lohnt, darauf einzugehen... |
Das ist ziemlich konfus und verwirrend für mich zu verstehen.
Synonym bedeutet soviel wie ich weiß Sinnverwandt. Verallgemeinern ist deswegen der Gegensatz von abstrahieren.
Aber Du wolltest überprüfen, ob es sich lohnt darauf einzugehen mit mir über Sachen zu diskutieren, die keine Sachen sind.
Das finde ich wirklich witzig.
schießt Du immer solche Eigentore oder nur immer öfter?
Aber Du hast schon eine wichtige Entscheidung gefällt, nämlich Dein Denken von Deinem eigentlichen Sein abstrahiert. Dann kannst Du ja auch Dein Denken beobachten und einmal beobachten wie sehr Dein Denken Deine Gefühle beeinflussen und wie sehr Deine Gefühle Dein Denken beeinflussen und dann kannst zwischem beiden eine Entscheidung treffen, das Denken, Fühlen und Handeln in einen Einklang kommen für Dich und das ist entscheidend .
__________________ Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens
|
|
10.02.2010 16:54 |
|
|
|
|
also gut, roteGräfin.
du bleibst standfest, das kann ich auch.
erstmal, ich bin nicht unglücklich. ich bin auch nicht in einem linearen denken verhaftet. das wäre ich, wenn ich alles, was ich denke, schreiben würde und nichts ausklammern könnte. wenn ich jede emotion, jeden gedanke hier niederschreiben müsste und also keine wahl hätte. das sehe ich eher bei dir. bei mir ist das nicht so.
übrigens kotzt es mich an, wenn ich hier im forum (grundlos) bemitleidet werde.
für dich wiederhole ich meine kritik. du antwortest mir nicht, also zitiere mich auch nicht!
ein beispiel:
| Zitat: |
Zitat:
mich stört das, denn ich möchte lieber über eine bestimmte sache vernünftig diskutieren, als meine person zu rechtfertigen und mich glücklich machen zu lassen von fremden leuten.
Wenn Glück abstrakt ist, dann ist eine Entscheidung ebenso abstrakt und ich kann Dir beim besten Willen keine Antwort darauf geben, wenn ich die Alternativen nicht kenne zwischen denen Du Dich entscheiden willst oder meinst zu müssen.
Wenn Du unglücklich sein und bleiben willst, ist das Deine Entscheidung. Dazu brauchst Du ja wohl nicht meine Erlaubnis. Ich kann Dir noch einen Tipp geben, wie Du garantiert unglücklich bleibst. Lege immer dem mehr Gewicht bei was nicht da ist.
|
du kannst mir keine antwort worauf geben? du hast einen satz von mir zitiert, gehst aber auf etwas ganz anderes ein. an dieser stelle habe ich nicht von (meinen persönlichen) entscheidungen gesprochen, sondern von der qualität unserer diskussion. du hast einen satz von mir zitiert, der an keiner stelle eine frage impliziert. worauf möchtest du mir also antworten? was an dieser stelle nicht da ist, ist ernsthaftigkeit auf deiner seite. entweder du reißt dich zusammen, oder das wars.
__________________ i think that god`s got a sick sense of humour and when i die, i expect to find him laughing (martin gore für "blasphemous rumors" von depeche mode)
|
|
11.02.2010 14:43 |
|
|
|
|
|
 |
Impressum
|