Gedanken aus dem schwarzen Loch |
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| RE: Gedanken aus dem schwarzen Loch |
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Immer tiefer immer schneller,
er sieht den Boden, die Umgebung wird heller..
Immer weiter im freien Fall,
gleich wird er kommen, der dumpfe Knall..
Noch 20 Meter, der Untergrund gleich da,
er freut sich, er lacht, der Tod so nah..
10 Meter, er erkennt Detail im Gelände..
lauter Lachen, in Gedanken sieht er das Ende..
5 Meter, Freudestrahlen überzieht sein Gesicht
2 Meter, gleicht ist vorbei mit dem dummen Wicht
Boden, ein dumper Schlag, der Grund er bebt,
Tja, jetz hat sichs ausgelebt..
2Stunden später, man hat ihn für Tod befunden,
Das Gesicht zermatscht, der Körper zerschunden..
Doch der letzte Blick in seine toten Augen
lässt Zufriedenheit erkennen..
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24.03.2010 19:37 |
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| RE: Gedanken aus dem schwarzen Loch |
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Gefangen in dem kleinen Bette,
daran vergebunden mit einer Kette..
so fühlt er sich, der kleine Junge,
Als der schmerz sich bohrt in seine Lunge..
Nicht mehr fähig zu reden zu denken..
Bilder ihn fesseln,keine ruhige minute schenken..
erneut die klinge angesetzt,
faser, adern und haut zerfetzt..
warm, klebrig und schön,
anzusehen zwar obszön,
fließt das blut über seine haut,
langsam der druck sich wieder abbaut..
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25.04.2010 22:18 |
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| RE: Gedanken aus dem schwarzen Loch |
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Wieder läufts im alter Trott,
kleiner Junge lauf nun, aber flott..
Wieder wieder die alte Bahn
der Junge resigmert zeigt die weiße fahn'
zu groß der druck zu schwach der knabe,
der fremde, der tod an seinem blut sich labe..
Zerbrochen, zerquetsch zu asche zermfallen,
so sieht man den junge zu boden knallen..
den es geht nun weiter im alten trott, im alten gang,
nicht geholfen, wieder vom alten dreck geworden der fang..
der junge weinend kreischend,
im drecke sich wälzend, sich selbst zerlfeischend,
hat es wieder mal nicht geschafft und hat versagt..
dummer junge quäle dich
dummer junge schlage dich
dummer junge schneide dich
dummer junge verbrenne dich
dummer junge sei endlich verschwunden..
dummer junge sei endlich tot..
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29.04.2010 22:17 |
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Sehen, denken, fühlen, verstehen,
dafür wohl von dannen gehen..
Verständnis: Basis des Seins,
doch auch Hülle faulen Scheins..
Heuchlerei, Verderbnis, alte Gepflogenheit,
während der Weg sich öffnet, wird weit,
dringt die alte kleine Leier wieder ein..
Gestorben, wiedergeboren nur zum Schein
Eigentlich unvollkommen, unvorhanden..
nichts gefühlt, unverstanden..
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12.05.2010 12:54 |
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